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Entstehung |
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Das Dorf Rosenfelde wurde am 24. Mai 1288 (Grenzberichtigung zwischen Rosenfelde und Berlin), ein Ludewicus de Rosenvelde jedoch schon am 2. April 1265 in der Geschichtsschreibung erstmals erwähnt. Es stellte damals das größte Dorf (104 Hufe) im Berliner Stadtgebiet dar. Mitte des 14. Jahrhunderts bildete sich eine Gutswirtschaft heraus. Ab 1698 war das Gut kurfürstliches, später königliches Vorwerk. Am 25. Januar 1699 verkündete der Pfarrer "Rosenfelde heißt fürderhin Friedrichsfelde (nach Kürfürst Friedrich III.)".
Notiz im Kirchenbuch zwischen Tauf-, Trau- und Todeseintragungen: "1699 - Den 25ten january, nachdem das hiesige dorff, Rosenfelde vorhin benennet, an seine Churfürstliche Durchlaucht unseren gnädigsten Herrn wiederum anheimgefallen ist, der Nahme von ihrer Churfürstlichen Durchlaucht Friederico den dritten geändert und nach dero hohem Nahmen Friedrichsfelde genennet worden." Bereits aus dem Jahr 1734 liegen Einwohnerzahlen vor. Nach der Anlage der Colonie Friedrichsfelde an der Frankfurter Chaussee im Jahre 1776 zogen verstärkt Handwerker hierher. Am 1. April 1896 vereinigte sich der Gemeindebezirk mit dem Gutsbezirk.K. v. Treskow hatte 1820 im Gutsbezirk das Vorwerk Karlshorst (66 Bewohner im Jahr 1840), im Südteil der Feldmark Friedrichsfelde angelegt. 1862 wurde dort das erste preußische Armeejagdrennen durchgeführt. Karlshorst selbst enstand erst 1895 als eine Landhauskolonie (am 25. Mai von Waldow genehmigt) und wurde 1949 (?) eigener Ortsteil. Der Dorfkern von Friedrichsfelde war in der Nähe der Kirche (Wilhelmstraße, jetzt Alfred-Kowalke-Straße und Kurze Straße).
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| www.berlin-friedrichsfelde.info | Seitenanfang | 09.08.2006 | |||