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Skulptur "handelundwandel" Hinweis

23.10.2001 - handelundwandel kommt nach Lichtenberg

Die Berliner Künstlerin Erika Klagge hat die Firma Stabotec bereits vor 1 ˝ Jahren mit der Herstellung der Skulptur handelundwandel beauftragt. 1997 hatte sie den Wettbewerb für die Neugestaltung der Kreuzung der Straßenkreuzung Rhinstraße - Alt-Friedrichsfelde gewonnen. Es sollte für diesen Ort ein Kunstwerk entstehen, das "stadtgestalterische Wirksamkeit .. und eine unverkennbare Silhouette" hat. Diese Ost-West und Nord-Süd-Kreuzung bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Die Kreuzung liegt an der früheren Ost-West-Handelsstraße und gehört zur alten Reichsstraße Nr. 1 (heute Bundesstraße 1), die von Königsberg nach Aachen reichte. In diesem Abschnitt verläuft auch die Bundesstraße Nr. 5, die vormals die Handelswege von Hamburg nach Breslau verband. In den 70er Jahren wurde die Kreuzung in der heutigen Form ausgebaut. Als Ergebnis des Wettbewerbs wurde die nun verwirklichte Skulptur von Erika Klagge zur Realisierung empfohlen.

Die Skulptur besteht aus Stahl und hat eine Höhe, Tiefe und Breite von jeweils 3,70 m. Sie besteht aus 25 identischen Einzelteilen. Diese einzelnen, präzise gelaserten Stahlstreifen wurden jeweils zu verschiedenen Bögen und Krümmungen in einer Walze gebogen und verschweißt. Die Farbbeschichtung ist ultramarienblau. Man nennt diese Blau auch "Berliner Blau".

Erika Klagge lebt seit 1985 in Berlin. Sie entwirft und realisiert sehr unterschiedliche Arbeiten, die sie als im "weitesten Sinne bildhauerisch" bezeichnet. "Ich überrasche mich immer wieder selbst," sagt sie, die großen Wert darauf legt, dass jedes Projekt auf den Ort seiner Verwendung und auf seine Nutzer abgestellt ist.

Konstruktionsvorlage für handelundwandel war ein maßstäbliches Model, das Frau Klagge der Stabotec zur Verfügung stellte. Der Ursprung der Konstruktion ist eine Endlosschleife, das sogenannte Möbiusband. In dieser vervielfältigten Kombination ergibt sich eine achterbahnartige, labyrinthische, netzartige Bauweise. Die Elemente geben ineinander über - ohne Anfang - ohne Ende, oben und unten sind gleich. Man könnte die Skulptur auch andersherum aufstellen.

Am Abend des 22.10.2001 werden wir sie aufstellen - so kurz nach der Berlinwahl hoffentlich ein wirkliches Symbol für den Wandel, ein Zeichen des Aufbruchs. Der Transport von der Stabotec nach Lichtenberg erfolgt per Schwertransport wegen der Überlänge nach 20.00 Uhr.

Eingeweiht wird die Skulptur am Samstag, den 27. Oktober um 11.00 Uhr auf der Kreuzung Rhinstraße/Alt-Friedrichsfelde in Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters Dr. Friedersdorff. Gleichzeitig findet eine Pressekonferenz statt.

   
         
Skulptur in Arbeit   auf der Kreuzung   im Jahre 2006
            

Hinweis  Quelle: Firma Stabotec
 

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www.berlin-friedrichsfelde.info   Seitenanfang   30.07.2006