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Zeittafel Friedrichsfelde

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Ereignis
Legende
02. 04. 1265   Geschichtsschreibung erwähnte erstmals einen "Ludewicus de Rosenvelde"
 
24. 05. 1288   Das Dorf Rosenfelde im Zusammenhang mit der Grenzberichtigung zwischen Rosenfelde und Berlin erstmalig urkundlich erwähnt.
 
1309   Ein Teil gehörte ab 1307 dem Nonnenkloster Spandau
 
1319   "... Dorf "Rosenfelde" ... Domainengut der Markgrafen, vo welchem ein Theil dem Kloster in Spandau abgetreten wurde; den übrigen Theil erwarben die Städte Berlin und Cöln vom Markgrafen Waldemar für 500 Talent als Eigentum, und gaben es der Familie Ryke (Reiche) berlinischen Bürgern zum Lehnbesitz und zur Vasallenschaft." (Berliner Patrizier- und Bürgermeisterfamilie)
 
1590     wieder landesherrlich und durch den großen Kurfürsten in den Besitz von Joachim Ernst von Grumbkows  
 
 1695 
1698
 Dorf "Rosenfelde" kam in den Besitz des Generaldirektors der Marine in kurbrandenburgischen Diensten stehende Reeder, Benjamin Raule. Er ließ ein Lusthaus und einen Garten anlegen. 1698 in Ungnade gefallen und enteignet.
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25. 01. 1699    Es verkündete der Pfarrer "Rosenfelde heißt fürderhin Friedrichsfelde (nach Kürfürst Friedrich III.)".
Dazu erfolgte eine Eintragung im Kirchenbuch.
 
um 1700   Zum Vorwerk gehörende Einrichtungen wie Brauhaus, Meierei, Weinpresse und Ziegelscheune werden genannt  
1718/20   Kirche (reiner Feldsteinbau) aus der ersten Hälfte des 13. Jh. wird mit einem neuen Turmaufbau versehen und verputzt.  
1719   Das Lusthaus ließ Markgraf Albrecht Friedrich von Brandenburg-Schwedt zu repräsentativem Schloß umbauen (Architekt Böhme), aus dem Garten wurde ein Park mit der "Prinzenallee". Er starb am 21. 06. 1731
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1731  1762  Sohn Markgraf Karl erbte Friedrichsfelde
 
um 1750   Neubau der Mühle auf dem ehemaligen Weinberg durch Johann Plösche etwa in Höhe der heutigen Kleingartenkolonie "Mühlenberg" an der Rhinstr./ Ecke Alt-Friedrichsfelde
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1762 1781 Besitz und Wohnung von Prinz Ferdinand von Preußen
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1772   Separation des Gutslandes vom Bauernland und der Colonie Friedrichsfelde an der Frankfurter Chaussee (1776)  
1774   Starb Pastor Lindenberg "... an den Folgen eines Schrecks, den ihm eine Spukerscheinung verursacht hatte. ..."
 
 1776   Es entstand die Kolonie Friedrichsfelde. Es zeigt sich die dominierende Rolle des Gutes in einem großen Angerdorf
 
1785 1799 Besitz von Herzogin Dorothea von Kurland (1785-1799)
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1799 29. 03. 1800 Besitz von Geheimer Ober-Hof-Buchdrucker Decker
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29. 03. 1800 20. 12. 1811  Besitz von Herzogin Catharina von Holstein-Beck bis zu ihrem Tode
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1801   Zuzug von Schmied, Windmüller,Radmacher, 3 Krüge und weiterer Handwerker nach Friedrichsfelde  
1805   Besuch des Zar Alexander I
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1806   Hauptquartier Napoleons
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02. 05. 1811   Wilhelmine Reichard, erste deutsche Ballonfahrerin fliegt
von Berlin nach Friedrichsfelde (11,1 km)
 
1812 1816 Verwaltung durch Bariatinskysche Familie
Staatsgefangenschaft des Königs Friedrich August von Sachsen im Schloß vom 26. 07. 1814 bis 22.02. 1815 mit 1 Unteroffizier und 10 Mann Preußische Garde.
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Oktober 1815    Es entstand das Rittergut, indem Friedrichsfelde mit dem königlichen Vorwerk durch Kaufvertrag zusammengelegt wurde.
 
1816 1945 Das Rittergut kam an Johann Karl Sigismund von Treskow, in dessen Familienbesitz es bis 1945 blieb.
 
um 1820   Gutsbesitzer von Treskow errichtet neben der ersten Friedrichsfelder Mühle eine eigene Mühle auf dem ehemaligen Weinberg
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1821   Aufbau einer dritten Friedrichsfelder Mühle durch Mühlenmeister Ludwig in der Nähe der Rosenfelder Straße.
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1821   In Treskows Auftrag gestaltete Peter Joseph Lenné den Park um.
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23. 10. 1842   Eröffnung der Eisenbahnstrecke Berlin- Frankfurt a. O.
(über Rummelsburg)
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1857 1895 Mühlenmeister Francke betreibt die Treskowsche Mühle.
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70er   Verbindung nach Berlin durch stündlich kursierende Pferdeomnibusse.  V
um 1866   Mehrere Mühlen, 2 Ziegeleien, eine Apotheke und etliche "Restaurationslokale" im Dorf.  
1865/1866   1865 wurde die Anlage einer Apotheke beschlossen. Am 19. Juni 1866 eröffnte Apotheker Magnus Hube die Apotheke. Nach Hubes Tod 1870 wurde die Apotheke durch Apotheker Schwind, später Necker verwaltet. Für 75000 Mark kaufte sie Apotheker Robert Rudolf Leopold Ebert im Januar 1873 und und verlegte sie 1876 nach Friedrichsberg (Colonie von Lichtenberg)  
ca. 1875   Bau der Schule an der Rummelsburger Straße  
1876/1877   Am 19. Juni wird eine neue Apotheke ausgeschrieben, 1876 die Konzession erteilt und 1877 als Kronen-Apotheke, heute Central-Apotheke, durch Apotheker Oskar Hellmar eröffnet.  
1881   Weitere Verbindung nach Berlin durch Einrichtung eines Haltepunktes der Ostbahn (Dampfbahn) "Friedhof Friedrichsfelde"
nördlich des jetzigen S-Bahnhofs "Friedrichsfelde-Ost".
 
1881   Es erscheint der vierte Band der "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" von Theodor Fontane. Darin sind die Kapitel "Friedrichsfelde I" und "Friedrichsfelde II"  
1885   Friedrichsfelde, Dorf und beliebter Vergnügungsort bei Berlin ... hat 2562 Einwohner (Quelle: Meyers Konversationslexikon 1888).  
1890 1945 Einweihung der neuromanische ev. Kirche (Grundsteinlegung 1887 neben der alten).
 
ca. 1891   Verlegung des Druckrohres vom Wasserwerk am Müggelsee zur Station in Lichtenberg durch die Friedrichsfelder Feldmark  
1896   Es wurden Gemeinde- und Gutsbezirk Friedrichsfelde vereinigt. Versuche um die Jahrhundertwende, sich mit Lichtenberg zu vereinigen, scheiterten.
 
01. 05. 1898    Aufnahme Personenverkehr und Güterverkehr "Lichtenberg-Friedrichsfelde - Werneuchen bzw. Wriezen" über Haltepunkt "Friedhof Friedrichsfelde" durch die Preußisch-Hessische Staatseisenbahn
nördlich des jetzigen S-Bahnhofs "Friedrichsfelde-Ost"
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15. 12. 1900   Abschluß des Ausbaus des elektrischen Straßenbahnbetriebes in Lichtenberg von der (Friedrichsberg-) Hubertusstraße bis zur Kirche Friedrichsfelde über die Frankfurter Chaussee, Berliner Straße (heute: Alt-Friedrichsfelde), Schloßstraße (heute: Am Tierpark) und Wilhelmstraße (heute. Alfred-Kowalke-Str.)
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um 1901   Als letzter Betreiber der Treskowschen Mühle wird Müller Schenatzki genannt.
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01. 05. 1903  28.05.2003  Endgültige Installation der "Eisenbahn-Betriebswerkstatt Friedrichsfelde"
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15. 07. 1903    An der Wriezener Bahn wird der Bahnhof "Magerviehhof" er;ffnet
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01. 10. 1903    Eröffnung des von Karl Cornelius errichteten Mittelbahnsteiges "Friedrichsfelde-Ost". Abkürzung BFFO. Durch Einrichtung des Bahnhofes "Friedrichsfelde-Ost" Halt zwischen Neuenhagen und Berliner Endbahnhof (Lichtenberg).
"Der Preußische Staat war offenbar nicht eher gewillt, den Bauern der Friedrichsfelder Feldmark die für den Erwerb, des dafür benötigten Landes abverlangten Wucherbeträge zu zahlen.".
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01. 10. 1903  12. 12. 1949  Verlegung des Startpunktes von Lichtenberg-Friedrichsfelde zum Wriezener Bahnhof
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etwa 1910    Lokschuppen der "Eisenbahn-Betriebswerkstatt Friedrichsfelde" ist erbaut.
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   01. 07. 1918  Einstellung Personenverkehr über "Friedhof Friedrichsfelde"
(Quelle: http://www.bahnstrecken.de/wb.htm)
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1906   Gas- und Elektrizitätsanschlüsse bereits vorhanden  
 1906   Einweihung kleiner katholischer Backsteinkirche neben dem Pfarrhaus an der Kurzen Straße
 
 16. 12. 1907    Industriebahn Magerviehhof Berlin-Friedrichsfelde-Blankenburg, 14,5 km nimmt Betrieb auf
(Quelle:www.lokomotive.de/sachsen/sdalle.htm)
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1907/08   Kanalisation konnte in Betrieb genommen werden.  
1914   Einweihung einer eigenen Gasanstalt. Es befand sich ein Pumpwerk der Lichtenberger Wasserwerke auf Friedrichsfelder Grund und Boden  
01. 10. 1920   Gemeinde Friedrichsfelde (aus dem Kreis Niederbarnim) mit Kaulsdorf, Mahlsdorf, Marzahn, Lichtenberg und den Gütern Biesdorf und Hellersdorf wurde nach Groß-Berlin eingemeindet und zum 17. Verwaltungsbezirk Lichtenberg von Berlin mit 182 870 Einwohnern zusammengefaßt.  
 1925  1927 Der Sonnenhof (mit Kindereinrichtung) wird zwischen Marie-Curie-Allee/ Bietzkestr./ Archenholdstr./ Delbrückstr. mit 264 Kleinwohnungen und Läden erbaut. Archtekt ist Erwin Gutkind.
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26. 07. 1927   Umbenennung von Berliner Straße und (Biesdorfer-)Frankfurter Chaussee im damaligen Ortsteil Friedrichsfelde mit der anschließenden Dorfstraße in Biesdorf bis zur Haydnstraße in
Alt-Friedrichsfelde.
 
1927 1929 An der Lincolnstr. entstehen Häuser mit haushohen Erkern, die das Markenzeichen der Archtekten Mebes und Emmerich sind. Die Anlage umschließt zur Eggersdorfer Straße hin einen weiten Hof mit Rasenflächen.
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06. 11. 1928   Elektrischer Betrieb der Strecke Kaulsdorf- Schlesischer Bahnhof .
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1928  28.05.2003  Bahn-Betriebswerkstatt wird Bahnbetriebwerkstatt der Berliner S-Bahn.
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 1929 1931 Der Pappelhof zwischen Bietzkestr./ Archenholdstr./ Delbrückstr., der Ulmenhof zwischen Kraetkestr., Ribbecker-, Rummelsburger- und Zachertstraße; auf der gegenüberliegenden Seite der Kraetkestraße der Erlenhof werden erbaut.
Archtekt ist Jocobus Goettel
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21. 12. 1930   Eröffnung des U-Bahnlinie Friedrichsfelde-Alexanderplatz (7852  m). Mitbeteiligte Firma J. GOLLNOW & SOHN STETTIN Eisenhoch- & Brückenbau
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15. 05. 1938     Umbenennung des Bahnhofes "Lichtenberg-Friedrichsfelde"
in "Berlin-Lichtenberg"
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April 1945   Evangelische Dorfkirche gerät durch deutsche Tiefflieger in Brand  
24. April 1945   Generaloberst Nikolai E. Bersarin wird zum ersten sowjetischen Stadtkommandanten des noch schwer umkämpften Berlin ernannt. Die Kommandantur erhält ihren Sitz in den Häusern Alt-Friedrichsfelde 1-3 (Lichtenberg).  
 24. 11. 1945   Wiederaufnahme Bahnverkehr Berlin-Lichtenberg - Werneuchen
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1946 2003 Bahnbetriebswerkstatt heißt zukünftig "S-Bahnbetriebswerk Friedrichsfelde (Bw Ffr)"
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 01. 05. 1947   Wiederaufnahme Berlin Wriezener Bf - Berlin-Lichtenberg
(Wriezener Bf auch Schlesischer Bahnhof bzw. Haupt-/Ostbahnhof)
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1952    Einweihung der evangelischen Dorfkirche
 
1955   Verwaltungsräume des Tierparks
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02. 07. 1955   Eröffnung des Tierpark (Artikel)
(Beschluß des Magistrates vom 26. August 1954)
 
1968   Erneuerung und Restaurierung des Schlosses
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25. 06. 1973   Einweihung des U-Bahnhofes "Tierpark"
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02. 11. 1975   letzte Strassenbahn in der Strasse Alt-Friedrichsfelde (*)
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30. 12. 1976   Einweihung der S-Bahn Strecke (Deutsche Reichsbahn)
Friedrichsfelde-Ost - Berlin-Marzahn
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1981   Eröffnung des Schlosses für Besucher
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1985   Einweihung moderner katholischer Kirche an der Kurzen Straße
 

 

 

Hinweis Legende: H- Heimatmuseumm, S- Schloß, V- Verkehr, W- Wohnungsbau

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www.berlin-friedrichsfelde.info   Seitenanfang   19.08.2006